Körperöle selber machen

Körperöle selber machen

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan und gilt als Spiegel der Seele. Grund genug, ihr besondere Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken. Ob durch duftende Bäder, pflegende Lotionen oder stärkende Einreibungen: Naturbelassene Pflanzenöle sind die Basis jeder Creme und dienen der individuellen Hautpflege. Bei diesen vielfältigen Möglichkeiten ist es natürlich wichtig, das für den jeweiligen Zweck passende Öl zu finden:

  • Olivenöl hilft insbesondere trockener Haut, zur Ruhe zu kommen. Es wirkt leicht entzündungshemmend, fördert die Elastizität und unterstützt das Bindegewebe.

  • Sheabutter ist außerordentlich gut geeignet, um trockene und sogar neurodermitische Haut zu glätten und zu beruhigen. 

  • Hanfsamenöl wirkt aufgrund der reichhaltig vorhandenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren besonders entzündungshemmend. Es fördert die Heilung irritierter Haut und wirkt antimikrobiell, was sich bei der Behandlung von Kopfhautschuppen positiv auswirkt.

  • Kokosöl zieht besonders schnell ein, aber nur in die oberen Hautschichten. Dabei hinterlässt es ein sehr glattes, samtiges Hautgefühl und wird als kühlend empfunden. Aufgrund seines im Vergleich zu flüssigen Ölen leicht erhöhten Schmelzpunktes kann es gut in Lippenpflegeprodukten oder Körpercremes verwendet werden.

  • Granatapfelöl hat zwar seinen Preis, ist aber in seiner antioxidativen Wirkung auch wirklich außergewöhnlich. Es enthält die seltene Punicinsäure, die zu den Omega-5-Fettsäuren gehört und dem Öl zu seiner zellerneuernden Wirkung verhilft. Dadurch regeneriert es das Gewebe und erhöht die Hautelastizität. Seine zusätzlich entzündungshemmende Wirkung eignet sich für neurodermitische und sonnengeschädigte Haut.

  • Arganöl gilt als kleine Wunderwaffe, da es restlos und schnell einzieht und dennoch langanhaltend nährt und glättet. Gerade trockener und reifer Haut hilft es, die Hautbarriere langfristig aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Die Beliebtheit des Öls hat aber auch Schattenseiten, da unverfälschtes Öl teilweise nur noch schwer zu bekommen ist. 

  • Jojobaöl ist ein geruchsneutrales flüssiges Pflanzenwachs, das aus den Nüssen des Jojobastrauches gepresst wird. Es ist hervorragend bei öliger oder unreiner Haut geeignet und ist lange haltbar.

  • Mandelöl wird aus den Kernen des Mandelbaumes gepresst. Es duftet zart nach Marzipan und pflegt jeden Hauttyp.

  • Aprikosenkernöl wird aus Aprikosenkernen gepresst und hat ähnliche Eigenschaften wie Mandelöl.

  • Sonnenblumenöl wird aus den Kernen der Sonnenblume gepresst. Es duftet leicht nussig und enthält viel Vitamin E.

  • Walnusskernöl ist besonders verträglich, da es durch die enthaltene Linolsäure menschlichen Hautlipiden sehr ähnelt und so irritierte Haut wieder ins Gleichgewicht bringt. Es lässt sich gut verteilen, zieht schnell ein und unterstützt die Heilung rissiger Haut.

Tipp! Achte beim Kauf deiner Pflanzenöle auf Kaltpressung und Bio-Qualität!

 

Körperöl selber machen - das brauchst du:

  • 100 ml Pflanzenöl (z. B. Mandel-, Jojoba- oder Sonnenblumenöl)
  • 20 – 30 Tropfen ätherisches Öl (hier gehts zu unserem Blogbeitrag)
  • ca. 20 Tropfen Vitamin E (optional)

So geht’s:

  1. Pflanzenöl mit dem ätherischen Öl in einen sauberen Pumpspender füllen.
  2. Gut vermischen.
  3. Fertig!

Anwendung:

Das Körperöl am besten gleich nach dem Duschen in die noch feuchte Haut sanft einmassieren. Dazu das Wasser nach der Dusche mit der flachen Hand abstreifen und dann das Körperöl dünn auftragen. So zieht das Öl gut in die Haut ein und hinterlässt keinen öligen Film.

 

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